Engagiert. Konsequent. Nachhaltig.

Nr. 12 | Dezember 2017

geelhaarconsulting GmbH

Casinoplatz 2

3011 Bern

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Einbezug von Stakeholdern

bei der Strategieentwicklung

Inhalt

«Leadership»-Module

EcoWebDesk

Themensetting am Beispiel der Digitalisierung

SDGs für Kantone,

Städte und Gemeinden

Nachhaltige Immobilien

         «Wer immer tut,

was er schon kann,

             bleibt immer das,

       was er schon ist.»

– Henry Ford –

 

Sehr geehrte Damen und Herren

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Werte Partner

 

Die Devise für das kommende 2018 bringt unser Cartoonist auf der Rückseite des Newsletters auf den Punkt: «Raus aus den Silos!». Die Bildzeile fasst zusammen, was wir im Rahmen unserer Mandate immer wieder beobachten konnten: Die raschen Ver­änderungen unserer Zeit verlangen neue Denkansätze, die flexibler, vernetzter und offener sind. Institutionen, Verwaltungen, Unternehmungen und Verbände sind dabei gleichermassen gefordert. Sie müssen sich auf  agile Methoden einlassen, eine Vielfalt von Stake­holdern aktiv einbeziehen, Wertschöpfungsketten robuster gestalten, Budgets nach neuen Regeln allo­zieren, Ent­scheidungskompetenzen an Teams delegieren, junge Talente an sich binden und vieles mehr. Die althergebrachten vertikalen Strukturen erweisen sich hier als hinderlich – das Aufbrechen der Silos ist angesagt.

 

Daraus resultieren auch neue Anforderungen an die Führungsverantwortlichen: Im Vordergrund steht die Fähigkeit, Menschen für eine Idee zu begeistern, ihr Engagement zu wecken und ihr schöpferisches Potenzial zu fördern. Gefragt sind Führungskräfte und Teams, die visionär, charismatisch, integrierend und veränderungswillig sind. «Raus aus den Silos» steht für die Transformation, die sich in vielen Bereichen immer deutlicher abzeichnet. Wir sind stolz und dankbar, Sie als unsere Kundinnen und Kunden auf diesem anspruchsvollen Weg begleiten zu dürfen. Ihr Vertrauen ist uns Ansporn, Ihnen auch im neuen Jahr als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen.

 

 

Dr. Michel Geelhaar

Managing Partner

 

Christoph Heuer

Zürich, freischaffender Architekt und Cartoonist www.pul.ch

Orientierung –

SDGs für Kantone, Städte und Gemeinden

 

Die Sustainable Development Goals (SDG) bilden die Essenz der Agenda 2030 der UNO

zur nachhaltigen Entwicklung. Im Kampf gegen globale Probleme wie Hunger, Armut, Kriege, Klimawandel und Ressourcenknappheit sind auch Kantone, Städte und Gemeinden gefordert.

 

>> Problemstellung

Die Schweiz hat sich mit der Unterzeichnung der Agenda 2030 verpflichtet, einen Beitrag zur Erreichung der SDG zu leisten. Dazu ist das Engagement aller Akteure erforder­lich. Während grössere Unternehmen bereits begonnen haben, die SDG in ihre Strategien einzube­ziehen, stehen Kantone, Städte und Gemeinde oft noch am Anfang dieses Prozesses. Für sie stellt sich die Frage, welche der 17 Ziele besonders bedeutsam sind und

welche Akteure dazu einen Beitrag leisten können.

 

 

>>  Lösung

Die SDG erfordern keine vollständige Neuausrichtung bestehender Leitbilder auf kommunaler oder kantonaler Ebene. Sie richten aber den Blick stärker auf die globalen Zusammenhänge. Diese sind oft auch auf lokaler Ebene von Bedeutung, wie die Themen Migration, nachhaltiger Konsum, Lieferketten oder Klimawandel beispielhaft belegen. Die gezielte Justierung der Leitbilder mit Hilfe der SDG schliesst einen Dialog mit Wirtschaft, NGOs und Zivilgesellschaft ein.

 

>> Mehrwert

Eine nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene kann letztlich nur durch Massnahmen auf lokaler Ebene erreicht werden. Der Slogan «think globally, act locally» ist für die Umsetzung der SDG unverändert aktuell. Die Integration dieser Ziele in kantonale und kommunale Leitbilder ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, die Verantwortung gegenüber der Weltbevölkerung und unserem Planeten wahrzunehmen.

Dialog –

Einbezug von Stakeholdern bei der Strategieentwicklung


Dass bei der Strategieentwicklung auch

externe Stakeholder einbezogen werden

müssen, ist breit akzeptiert – zu gross

ist sonst die Gefahr von Fehleinschätzungen. Qualifizierte Rückmeldungen zu erhalten ist allerdings gar nicht so einfach. Die Szenariotechnik erweist sich hier als wertvolle Hilfe.

 

 

 

>> Problemstellung

Die Bedürfnisse von Markt und Gesellschaft wandeln sich immer rascher. Öffentliche Verwaltungen und Unternehmungen sind deshalb gefordert, ihre Ziele sowie Strategien in immer kürzeren Zyklen zu überarbeiten. Dabei zeigt sich, dass es für Führungskräfte enorm schwierig geworden ist, die Bedeutung gewisser (insbesonderer technologischer) Entwicklungen für ihre Organisation richtig und rechtzeitig zu erfassen. Die Digitalisierung ist ein Paradebeispiel dafür.

 

>>  Lösung

Die Szenariotechnik hat sich in volatilen Zeiten bewährt: als praxisnahe Methode der strategischen Planung beschreibt sie mögliche Entwicklungen der Zukunft und stellt diese anschaulich dar. Dabei werden insbesondere auch Wege (= Strategien) aufgezeigt, die zu diesen künftigen Situationen führen. Im Dialog mit ausge­wählten Stakeholdern kann die Tragfähigkeit dieser Szenarien und Strategien überprüft werden. Dabei werden die mittelfristigen Präferenzen und Bedürfnisse der Stakeholder erhoben und damit die unterlegten Annahmen zur Entwicklung von Markt und Gesellschaft überprüft.

 

>> Mehrwert

Mit dieser Aussensicht auf unterschiedliche Szenarien können Organisationen testen, wie robust ihre künftigen Strategien sind. In einem sich rasch wandelnden Umfeld kann dieser Check den entscheidenden Unterschied ausmachen, um bei der Strategieentwicklung die Chancen zu erkennen und die Risiken richtig einzuschätzen.

Innovation –

Themensetting am Beispiel der Digitalisierung

 

Die Digitalisierung ist zurzeit in aller Munde. Doch was bedeutet sie konkret für eine Firma, eine Behörde oder eine Institution? Themenveranstaltungen ermöglichen, einen breiten Kreis von Beteiligten mit auf die Reise zu nehmen.

 

 

>> Problemstellung

Die digitale Revolution erlaubt es, ganze Wertschöpfungsketten zu integrieren, das Kundenerlebnis selber zu digitalisieren oder gar komplett neue Geschäftsmodelle zu generieren. Für Unternehmungen oder Behörden kann es sehr herausfordernd sein, in dieser rasanten Entwicklung die Übersicht zu behalten. Zudem geht oft ver­gessen, dass beim «echten» Übergang ins digitale Zeitalter auch die eigenen Abläufe, Fähigkeiten und Strukturen hinterfragt werden müssen.

 

>>  Lösung

Mit Unterstützung von Fachexperten und anhand einer gängigen Umfeldanalyse (PESTEL-Methodik) haben wir in Thesenform zentrale Trends und Herausforderungen der Digitalisierung in Bezug auf unseren Kunden er­arbeitet. Diese wurden an mehreren Stakeholder-Veranstaltungen kritisch reflektiert, weiterentwickelt und mit strategischen Folgerungen angereichert. In einem zirkulären Mechanismus angewendet, soll dieser soge­nannte «Reality Check» die notwendige Flexibilität bei der Umsetzung der entwickelten Handlungsansätze sicherstellen.

 

>> Mehrwert

Im Rahmen der Veranstaltungen kann bei den Mitarbeitenden das Bewusstsein über die Bandbreite und disruptive Wirkung der digitalen Transformation gestärkt werden. Durch den erreichten «Change of mind» wird die Erarbeitung kreativer Handlungsansätze gefördert. Die Kombination von «Top-down»- mit «Bottom-up»-Sichtweisen in der Veranstaltungsreihe ermöglicht die Entwicklung von visionären Zielbildern zum Umgang mit der Thematik, aber auch das Festlegen von konkreten, kurzfristig realisierbaren Massnahmen.

 

EcoWebDesk

Behalten Sie den Überblick im HSE-Management!

 

Produzierende Unternehmen müssen eine Vielzahl von Risiken im Bereich Health, Safety and Environment (HSE) beherrschen. Zudem müssen sie lückenlos nachweisen können, dass sie die rechtlichen Bestimmungen einhalten. Und immer öfter müssen Sie mittels Audits beweisen, dass sie die Anforderungen als Partner in der Supply Chain erfüllen. Um hier die Übersicht zu behalten, ist eine leistungsstarke Software eine wertvolle Unterstützung.

 

Auf dem deutschen Markt hat sich dafür das Produkt «EcoWebDesk» bestens etabliert. Die einfach zu bedienende Software kann modulweise für die Bereiche Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Legal Compliance und Nachhaltigkeitsmanagement eingesetzt werden. Als webbasierte Anwendung erlaubt sie die flexible Nutzung unabhängig vom Standort und die einfache Zusammenarbeit in Teams.

 

Gemeinsam mit der Herstellerfirma EcoIntense bieten wir die Software EcoWebDesk und den individuellen Support nun auch in der Schweiz an. Speziell für die Bereiche Legal Compliance und Arbeits­sicherheit besteht eine Partnerschaft mit der Firma Neosys. Gewinnen Sie auf www.ecowebdesk.de einen Eindruck, wie Sie Ihr HSE-Management effizienter und einfacher gestalten können – oder rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

 

«Leadership»-Module

Mittels massgeschneiderter «Leadership»-Module unterstützen wir Organisationen, Führungskräfte und Teams bei der Umsetzung ihrer Ideen und Realisierung ihrer Potentiale. Viele unserer Kunden wählen das Modul 3 «Leitbild festlegen» als Einstieg in die Leadership-Thematik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link zu den LP3-Leadership-Modulen

Das Leitbild definiert den Zielzustand einer Organisation. Nach innen schafft es Orientierung und ist bis hin zum Mitarbeitenden handlungsleitend und motivierend. Nach aussen macht es klar, wofür eine Organisation steht. Partizipativ entwickelt, bildet es in Kombination mit den Führungsgrundsätzen den Rahmen für die Strategie, die Ziele sowie das operative Handeln – ein unverzichtbares Instrument, um Veränderungen in einer Organisation zu initiieren und gezielt anzugehen.

Modul 3

Leitbild festlegen

Nachhaltige Immobilien

Gut 40 % des Endenergieverbrauchs der Schweiz geht auf das Konto von Gebäuden. Auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft spielt deshalb der Immobiliensektor eine Schlüsselrolle. Nachhaltiges Immobilien­management geht jedoch weit über Energieeffizienz hinaus und schliesst gesellschaftliche Anliegen ebenso ein wie wirtschaftliche Anforderungen. Zur besseren Orientierung und als Einstieg ins Thema haben KBOB und IPB die Empfehlung 2017/3 «Nachhaltiges Immobilienmanagement» geschaffen. Ergänzend werden in praxisnahen Faktenblättern wichtige Aspekte vertieft und illustriert. Die Unterlagen, die mit Unterstützung von geelhaarconsulting erarbeitet wurden, sind ab Anfang Dezember auf der neuen Website der KBOB abrufbar (www.kbob.admin.ch).