Engagiert. Konsequent. Nachhaltig.

Nr. 15 | Juni 2019

Digitalisierung beginnt

im Kopf

Inhalt

Energiesparen im ÖV

Assoziierte Partnerin

Datenstrategie:

Der Mensch im Mittelpunkt

Nachhaltigkeits-Berichterstattung

Neue Initiativen lancieren

geelhaarconsulting GmbH

Casinoplatz 2

3011 Bern

Telefon +41 31 381 01 74

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«Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.»

– Franz Kafka –

Sehr geehrte Damen und Herren

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Werte Partner

 

Das Märchen der «Froschprinzessin» ist weitherum bekannt: In der ursprüng­lichen (russischen) Fassung versteckt sich im Frosch eine verwunschene Prinzessin, die im Verlauf des Märchens die ihr gestellten Aufgaben auch als Frosch zur vollsten Zufrieden­heit erfüllt. «Wassilissa», die Wunderkluge, wurde von ihrem Vater für drei Jahre in einen Frosch verwandelt, zur Strafe, dass sie klüger ist als er. Nach verschie­denen märchenhaften Irrungen und Wirrungen wird sie schlussendlich von ihrem sie liebenden Ehemann vom Fluch befreit. Und wenn sie nicht gestorben sind …

 

Wie schön wäre doch das Beraterleben, wenn sich Veränderungen hin zum Guten wie im Märchen mit ein wenig Zauber erreichen liessen! So einfach ist es nicht …

doch zum Glück gibts bei den Projekten, die wir in den letzten sechs Monaten im Bereich der digitalen Transformation realisieren durften (vgl. unter Organisationsentwicklung: «Digitalisierung beginnt im Kopf»), wichtige Parallelen zur Froschprinzessin: Erstens verläuft der Transformationsprozess in Organisationen nicht linear – wie im Märchen gibts Unvorhergesehenes, was ein flexibles Handeln bedingt. Zweitens gilt es wie im Märchen immer wieder konkrete Prüfungen zu bestehen – nur dann gibts ein gemeinsames Happy End. Und drittens kommt der kunstgerechten Übermittlung der Geschichte resp. der begleitenden Kommunikation eine zentrale Rolle zu.

 

Das Leitzitat unseres Newsletters stammt von Franz Kafka: «Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.» Das haben sich im Märchen wohl auch der Ehemann und seine Froschprinzessin gesagt … und sie leben immer noch! Und wir stehen bereit für den nächsten Transformationsprozess …

 

Herzlich

Dr. Michel Geelhaar, Managing Partner

 

Christoph Heuer

Zürich, freischaffender Architekt und Cartoonist www.pul.ch

Dialog –

Neue Initiativen lancieren

 

Am Anfang steht die Idee. Kühn und mit­reissend, vielleicht gar utopisch, ist sie erst mal ein Gedankenkonstrukt. Viele Initiativen schaffen es nicht über dieses Stadium hinaus. Doch das muss nicht sein.

 

>> Problemstellung

Probleme und Unzufriedenheit sind starke Auslöser für Verbesserungen. Das ist nicht nur bei Erfindungen so, sondern auch bei Initiativen, das heisst bei Projekten, die verschiedene Akteure zusammenbringen, um ein gemeinsames Anliegen zu verfolgen.

 

>>  Lösung

Aus Projekten, die wir in letzter Zeit begleiten durften, kristallisieren sich mindestens vier Voraussetzungen heraus, die gegeben sein müssen, damit Initiativen über das Ideenstadium hinauskommen. Es braucht eine klare Zielsetzung, aus der der Mehrwert für die involvierten Parteien erkennbar wird. Es braucht eine/-n Ambassa­deur/-in, welche/-r das Anliegen überzeugend vertreten kann. Damit lassen sich Partner gewinnen, welche das Anliegen teilen und gewillt sind, sich ebenfalls dafür zu engagieren. Und in der Regel braucht es finanzielle Ressourcen, bis die Initiative genügend etabliert ist, um sich selbst tragen zu können.

 

>> Mehrwert

In der Begleitung von neuen Initiativen erleben wir viele Parallelen zur Strategie- und Organisationsentwicklung, wie wir sie in unseren Kernmandaten betreiben. Wir sehen uns dabei in der Rolle des Begleiters und Sparringpartners, der dazu beiträgt, dass die Initiativen möglichst rasch die Hürde der Realisierung überwinden und sich in ihrem Feld erfolgreich etablieren.

Organisationsentwicklung –

Digitalisierung beginnt im Kopf

 

Die Digitalisierung prägt die Arbeitsbedingungen der Zukunft. Dies bietet vielfältige Chancen, ist aber auch mit Ängsten verbunden. Der Wandel gelingt dann, wenn die Veränderungen trans­parent und partizipativ angegangen werden.

 

>> Problemstellung

Organisationen sollten sich frühzeitig Gedanken über ihre Handlungs- und Gestaltungsoptionen bei Digitalisierungsprozessen machen. Dabei sollte nicht nur die ökonomische Perspektive (z.B. Effizienzsteigerungen) verfolgt, sondern auch die menschliche Seite berücksichtigt werden. Gelingt es nämlich, den Transformationsprozess motivierend zu gestalten, fördert er Zufriedenheit, Produktivität und Innovationskraft bei den Beschäftigten.

 

>>  Lösung

Zur Motivation tragen nach unserer Erfahrung zwei Faktoren entscheidend bei: Erstens müssen klare und von allen mitgetragene Antworten entwickelt werden, warum sich das Amt respektive das Unternehmen verändern muss. Die Herausforderungen der Zukunft müssen aus verschiedenen Perspektiven (Gesellschaft, Politik, Recht, Umwelt und Technologie) systematisch aufbereitet und unter Einbezug der Kader und aller Mitarbeitenden diskutiert werden. Zweitens gilt es, das Wie in der Veränderung präzis definieren zu können: Alle Beteiligten müssen wissen, wie die verschiedenen Umsetzungs­projekte im Sinne einer «Roadmap» priorisiert und an­gegangen werden. Der Kommunikation der Erfolge kommt grosse Bedeutung zu.

 

>> Mehrwert

Als externer Begleiter solcher Digitalisierungs- und Transformationsprozesse gilt es, die passenden Methoden, Grundlagen und Diskussionsinputs zum richtigen Zeitpunkt einbringen zu können. Dabei zeigt sich, dass die erwünschten Veränderungsprozesse innerhalb der Organisationen nicht linear verlaufen – oftmals ist die kritische Überprüfung inklusive Anpassung der Projektphasen und Projektziele Teil des Erfolgs.

Strategie –

Datenstrategie: Der Mensch im Mittelpunkts

 

Daten sind der unverzichtbare Rohstoff der wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft. Paradoxerweise verlieren Daten aber gleich­zeitig an Wert. Das rasante Wachstum der Datenströme sollte Anlass sein, sich über die richtige Datenstrategie Gedanken zu machen.

 

>> Problemstellung

Kaum ein Geschäfts- oder Verwaltungsprozess kommt ohne elektronische Daten aus. Ob es deswegen eine eigene Datenstrategie braucht, hängt aber stark davon ab, welche Bedeutung Daten für die Leistungserbringung haben. Ein Unternehmen, das datenbasierte Dienstleistungen anbietet, oder eine Verwaltungseinheit, die Daten analysiert, um ihre behördliche Aufsicht wahrzunehmen, ist wahrscheinlich gut beraten, Daten strategisch anzugehen.

 

>>  Lösung

In unseren Beratungsmandaten fokussieren wir den organisatorischen Aspekt einer Datenstrategie. Dies, weil sich die technischen Probleme oft leichter lösen lassen, wenn die organisatorischen Fragestellungen für alle verständlich geklärt sind. Im Vordergrund stehen deshalb zunächst Fragen nach dem Zweck («wieso brauchen wir überhaupt eine Strategie?»), nach dem Ziel («was soll sich gegenüber heute verändern?»), nach den Rollen («wer ist wofür zuständig?») und nach den Massnahmen («was tun wir konkret?»). Die Antworten lassen sich angesichts des Tempos der digitalen Transformation oft nicht auf Dauer festlegen, sondern erfordern eine fortwährende Auseinandersetzung und ein flexibles Handeln. Ein klares Bekenntnis zu gemeinsamen Werten kann aber eine wertvolle Grundlage bilden und als Leitschnur für das Handeln jedes Einzelnen dienen – allem Wandel zum Trotz.

 

>> Mehrwert

In dieser Sichtweise ist eine Datenstrategie nichts anderes als das Vorleben und Umsetzen von Leadership. Die Datenstrategie ist ein Anlass, die Tätigkeiten einer Organisation einzubetten in eine klare Mission, Menschen aus ihren funktionalen Rollen herauszuholen und sie zu inspirieren, weit über ihre gelernte Komfortzone hinauszudenken.

 

Nachhaltigkeits-Berichterstattung:

Ausser man tut es!

Sustainability-Reporting liegt im Trend. Nicht nur Grosskonzerne, sondern auch KMU gewähren zunehmend Einblick in ihr Nachhaltigkeitsengagement und nehmen damit ein wachsendes Bedürfnis ihrer Aktionäre, Kunden, Kreditgeber und Interessen­gruppen auf. Gleichzeitig zögern viele Unter­nehmen, diesen Schritt zu

machen, da sie fürchten, mit der erhöhten

Transparenz ihren

Handlungsspielraum

einzuengen. Dazu kommt

der vermutete hohe Aufwand

für Datenbereitstellung

und -aufarbeitung.

 

Was tun: berichten oder nicht

berichten? Unser Vorschlag ist,

klein zu beginnen und sich an das

Thema heranzutasten. Es muss

nicht jedes Unternehmen einen

Bericht nach den umfassenden

Richtlinien der GRI publizieren.

Für den Start bietet sich der Deutsche Nachhaltigkeitskodex als einfachere Alternative an. Für ein KMU kann es sogar bereits reichen, einige ausgewählte Kennzahlen und konkrete Massnahmen zu präsentieren. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Auswahl für Ihr Geschäft und Ihre Kunden relevant ist und dass die

Aussagen nachvollziehbar sind. Wir beraten Sie

gerne dabei, die für Sie sinnvolle Lösung zu finden.

 

Energiesparen im ÖV

Zwar geht der grösste Teil der Treibhausgasemissionen im Verkehr auf das Konto des motorisierten Individual­verkehrs (MIV). Jedoch soll auch der öffentliche Verkehr zu den Zielsetzungen der Energiestra­tegie 2050 beitragen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) unterstützt deshalb Massnahmen, die die Energie­effizienz des ÖV verbessern und den Anteil erneuer­barer Energie steigern. Möchten Sie Ihr Projekt fördern lassen, oder suchen Sie weitere Informationen zum Thema? Dann besuchen Sie doch die Programmwebsite

www.bav.admin.ch/energie2050. Dort können Sie auch den soeben erschienenen Aktivitätenbericht herunterladen und den Newsletter abonnieren.

In eigener Sache:

Assoziierte Partnerin

Seit Januar 2019 haben wir unser Team um Frau Yvonne Meier-Bukowiecki, Senior Beraterin, ergänzt. Als diplomierte Naturwissenschaftlerin ETH reicht ihr fachliches Spektrum von der Umweltplanung bis zur Mobilitäts-, Verkehrs- und Stadtraumplanung. Als Führungspersönlichkeit in der Verwaltung hat sie sich mit vielen Veränderungsprozessen befasst und diese aktiv mitgestaltet. Mit ihrer langjährigen Erfahrung bringt Yvonne Meier-Bukowiecki den Blick von innen in die Beratungen ein; in Kombination mit dem Blick von aussen durch geelhaarconsulting ergibt dies einen entscheidenden Mehrwert für unsere Verwaltungskunden.

 

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