Das Potenzial von Verbess­e­­r­ungs­vorschlägen nutzen

Was tun, damit Verbesserungsvorschläge nicht versanden? Die naheliegende Lösung ist, sie in einer Pendenzenliste zu erfassen und systematisch abzuarbeiten. Wir haben eine Alternative getestet.

>> Problemstellung
Zur Überprüfung des Zusammenspiels zwischen strategischer und operativer Leitung führten wir strukturierte Interviews mit verschiedenen Führungskräften durch. Zusätzlich zu Hinweisen auf organisatorischer Ebene ergaben die Gespräche eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen für die internen Abläufe. Um diese in die Tat umzusetzen, wäre eine Pendenzenliste die naheliegende Lösung. Leider ist sie aber wenig attraktiv und oft nicht wirksam.

>> Lösung
Es war wie nach einem spontanen Einkauf auf dem Markt: Die Tasche ist randvoll mit frischen Köstlichkeiten – nun gilt es, daraus etwas Gutes zu kochen. So entschieden wir uns, wie beim Ausräumen der Einkaufstasche eine Triage zu machen: Womit kochen wir den Hauptgang? Das wäre dann Chefsache. Was kann an ein bestehendes Projekt angehängt werden, ist also gewissermassen eine Beilage? Was ist eine rasch umsetzbare, kleine Verbesserung, ein gluschtiges Amuse-Bouche? Was wandert vorerst in den Vorrat, bis es reif ist, und was muss auf den Kompost, weil es sich auf den zweiten Blick als nicht geniessbar herausstellte?

>> Mehrwert
Das Beispiel ist weder neu noch ausgesprochen originell. Das muss es aber auch nicht sein, solange es seinen Zweck erfüllt. Und das hat es getan: Die Verbesserungsvorschläge waren im Nu zugeteilt und die Umsetzung organisiert. Ob der Ansatz, die Übung mit einem Augenzwinkern durchzuführen, dabei geholfen hat? Vielleicht – aber probieren Sie es doch am besten selbst aus …!

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